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14.10.2010 - Ärger am Arbeitsplatz | Wie Streit-Profis helfen

Türen knallen auf dem Flur. Es wird mault, getuschelt und geschmollt . Wenn eine Tür geöffnet wird, verstummen die Gespräche. So oder ähnlich äußern sich Konflikte in Unternehmen.

Als kleine atmosphärische Störungen werden die Spannungen heruntergespielt. Konflikte im Unternehmen lassen sich nicht vermeiden. Der Umgang damit ist entscheidend. „Das Eingestehen von Konflikten ist die erste Voraussetzung für eine Lösung. Eine pro-aktive Klärung fällt den meisten Unternehmen noch schwer“, erlebt Organisationsberaterin und Mediatorin Silke Heuwerth aus Taucha bei Leipzig die Praxis. Meist wird gewartet, bis die Fronten verhärtet sind. Die Trennung vom Mitarbeiter bleibt als einzige Lösung übrig. 

Aufgeschlossene Unternehmen lassen es nicht so weit kommen. Sie nutzen professionelle Unterstützung. Mediatoren helfen in spannungsgeladenen Situationen. Externe Mediatoren sind klar im Vorteil. Sie verfügen über die emotionale Distanz. Ihre Methodenkompetenz minimiert die Konfliktdauer. Die Streit-Profis bereiten die Gespräche phasenbezogen vor. Jede Phase endet mit einem konkreten Ergebnis.  

Die Gesprächskultur unterliegt klaren Regeln. Offenheit und Fairness sind oberstes Prinzip. Sind die Hürden der Selbstbehauptungen und Zuweisungen überwunden, setzt eine hohe Arbeitseffizienz ein. Mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen arbeiten die Mitarbeiter wieder an konkreten Lösungen. Dauerhaft wirksame Regelungen werden vereinbart. 

Jeder kennt das Gefühl, wenn nach einem Streit die Versöhnung folgt. „Erfolgreiche Mediationen haben einen ähnlichen Effekt. Die Mitarbeiter sind stolz auf ihre geleistete Arbeit. Der Respekt unter den Kollegen wächst. Die Arbeitskommunikation wird konstruktiv. Die Motivation steigt,“ weiß Silke Heuwerth. Jeder geht wieder gern auf Arbeit; sowohl die Mitarbeiter als auch die Chefs. 

Quelle:

eigener Bericht